Geschlossener Immobilienfonds IVG Euro Select 12 beschert Anlegern Verluste

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Hauptsächlich die Dresdner Bank und die Commerzbank, aber auch Sparkassen hatten ihren Kunden im Jahre 2006 Anteile am geschlossenen Immobilienfonds IVG Euro Select 12 zum Kauf angeraten.  Der Fond sollte ungefähr zur Hälfte durch Kredite (199 Millionen €) und zur anderen Hälfte durch Anlegergelder (155 Millionen €) finanziert werden.  Diese Geldanlage sollte für die Altersvorsorge geeignet sein. Dies stellt sich nun als falsch dar.

In Schwierigkeiten geriet der Fond nicht erst im Jahre 2009, als der Wert der Immobilie auf nur noch 156 Millionen € sank. Nach der sogenannten Loan to Value-Klausel darf der Anteil der Kredite am Verkehrswert der Immobilie einen Prozentanteil von – in diesem Fall 70 % – nicht übersteigen. Hier lag er bei deutlich über 70 % und so forderten die Banken neue Sicherheiten.

Darüber hinaus konnten allerdings auch die ursprünglich im Prospekt angegebenen Mieten nicht erzielt werden. Zwar war vorgesehen, dass Anpassungen der Miete in den Jahren 2009 und 2014 nur nach oben hin stattfinden sollten. Dies konnte jedoch nicht durchgesetzt werden.

Im Ergebnis zu viele Probleme, weshalb seitens der Banken der Fond gezwungen wurde, die Immobilie vorzeitig zu verkaufen.
Auch wenn dabei ein sehr guter Verkaufspreis erzielt werden konnte, so wird für die Anleger wahrscheinlich ein Teilverlust der Anlage zu verzeichnen sein.

Womöglich kann die beratende Bank für diese Verluste haftbar gemacht werden. In der seltensten Fällen findet nach unserer Erkenntnis hinsichtlich derartiger Beteiligungen eine richtige und vollständige Aufklärung statt, welche alle Risiken wie Vermietungsrisiko, Fremdwährungsrisiko, Loan to Value Klausel etc. mit umfasst. Darüber hinaus muss auch die Anlage selbst zu dem Sicherheitsbedürfnis und den vorherigen Geldanlagen des Anlegers passen.
Dies kann im Vorfeld anhand der Dokumentation zum Vertragsschluss überprüft werden.

Wir bieten Ihnen an, diese überschlägige Einschätzung ihrer Erfolgschancen für sie kostenfrei Vorzunehmen.
Senden Sie uns dabei bitte folgende Unterlagen zu:

– Eigene Darstellung zum Zustandekommen der Beteiligung
– Darstellung ihres Anlageverhaltens bis zur Zeichnung dieser Anlage
– Beratungsprotokolle
– Zeichnungsschein
– Emissionsprospekt
– gegebenenfalls Schriftwechsel mit der Bank

 

 

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