HCI Shipping Select 26 in der Insolvenz

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Der Schiffsfonds HCI Shipping Select 26 ist ein sogenannter Dachfonds. Er investiert in sogenannte 8 Schiffszielgesellschaften. Dies sind einzelne Schiffe.
Vier dieser Schiffe, die Helspon Centurion, die Helspon Challenger und die Helspon Charger und die Helspon Sheeftey, allesamt Tanker, mussten Insolvenz anmelden.

Ein Drittel der Fondsmittel wurde durch die etwa 2000 Anleger aufgebracht. Die übrigen 110 Mio € wurden über Bankdarlehen fremdfinanziert. Wie auch bei vielen anderen Fonds dieser Art sind durch die Aufnahme von Krediten in Fremdwährungen Wechselkursrisiken mit eingebucht, welche sich verwirklicht haben.
Darüber hinaus sind die Chaterraten als auch die Auslastung der Schiffe nicht wie geplant eingetroffen.

Die 4 nicht Zahlungsschwierigkeiten befindlichen, jedoch von der Pleite des Fonds mit betroffen, Plattformversorger könnten dafür sorgen, dass sich der Verlust der Anleger auf rund 40 % ihres investierten Kapital begrenzen ließe.
Verluste wären jedoch immer noch in erheblicher Größenordnung zu verzeichnen.

Allerdings könnten Anleger dann Schadensersatzansprüche geltend machen, wenn sie im Beratungsgespräch nicht auf alle Risiken hingewiesen wurden. Dabei ist bei vorliegendem Fonds von Beachtung, dass über 20 % der Anlegergelder in Vertriebsprovisionen flossen.

Im Ergebnis sind nahezu nur 3/5 der Anlegergelder in die Investition in die Schiffe tatsächlich vorgenommen worden. Dies sind Umstände, über welche die Bankberater aufzuklären haben. Daneben ist auch das Prospekt insoweit unklar, da man diese Daten nicht ohne weiteres entnehmen kann.

Daneben ist auch in diesem Fond eine Kreditaufnahme dadurch einem weiteren Risiko ausgesetzt worden, dass diese teilweise in japanischen Yen stattfand. Aufgrund der Aufwertung des japanischen Yen gegenüber dem US-Dollar und dem Umstand, dass die Chaterraten in US-Dollar gezahlt werden, muss für die Tilgung des in Yen aufgenommenen Kredites mehr US-Dollar aufgewandt werden als geplant.
Ursprünglich ging man von einer Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Yen aus.

Diese Risiken müssen jedoch zwingend Gegenstand der Beratung sein.

Daneben muss auch thematisiert werden, dass Beteiligungen an diesen Schiffsfonds nur auf einem nicht geregelten Zweitmarkt zurückgenommen werden. Gerade für den Fall, dass die Fonds sich negativ entwickeln, gibt es kaum vernünftige Verkaufspreise für die Fonds zu erzielen. Dies muss im Beratungsgespräch thematisiert werden.

Im Rahmen diesen Fonds wird deutlich, dass es einige vielversprechende Ansatzpunkte gibt, die Beteiligung rückabzuwickeln.
Dabei helfen wir Ihnen selbstverständlich gerne weiter.

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Spiegelberg
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